Wolram Weimer ist ein Schmierfink
Früher hatte ich Respekt vor Wolfram Weimer. In mancher Talkshow hat er – früher – und vor allem viel früher als andere Konservative, öffentlich eine moderat rechts-konservative und im besten Sinne bürgerliche Position vertreten.
Hätte sich Wolram Weimer mehr gestreckt, hätte er seinerzeit durchaus zum konservativen Pendant Richard David Prechts aufsteigen können.
Wie wir heute wissen, hat er lieber in „Matterhorn Pakete“ verpackte Abendessen mit konservativen Politikern und Ministern an wichtigtuerische Firmenchefs verkauft. Davon wird man – im besten Deutschland aller Zeiten – nicht nur ebenfalls Millionär, sondern – wenigstens zwischendurch – sogar Regierungsmitglied.
Politisch ist „Kulturstaatsminister“ Wolfram Weimer nach sechs Monaten schon wieder erledigt.
Wer kommerziell Einfluss auf die Regierung verkauft, ist – meiner Meinung nach, keinesfalls Satire! – mindestens ein Schmierfink. Mit sehr vielen anderen Bürger würde ich mir auch wünschen, solch schamloses kommerzialisieren demokratischer Entscheidungsprozesse wäre strafbar.
Jetzt geht es nur noch darum, wieviel Schaden Bundeskanzler Friedrich Merz nimmt, bevor er das schnallt.
Mein besonderer Respekt in der Causa Wolfram Weimer gilt dem Redaktionsteam um Max Mannhart von Apollo News. Auf diese Art respektlosen Journalismus hat das deutsche Internet seit 20 Jahre gewartet.
Nicht EINEM der von Apollo News vorgelegten Dokumente hat Weimers Unternehmen die Echtheit bestritten.
Wolfram Weimer hat fertig.
Ich auch.